Die Fiedern sind zu kleinen Rundungen verkürzt
Die grünen Fiedern – die seitlichen Abschnitte eines Farnwedels – sind bei 'Frizelliae' stark verkürzt und rundlich. So entsteht die perlenartige Wirkung. Die schmalen Wedel stehen aufrecht oder biegen sich nach außen; zusammen bilden sie einen kleinen Horst. Gegenüber dem gewöhnlichen Frauenfarn fällt vor allem diese veränderte Blattform auf.
Ein kleiner Horst für den vorderen Beetrand
Die Sorte eignet sich für kleine schattige Beete und auch für Gefäße. Am vorderen Beetrand lässt sich ihre Wedelform gut betrachten. Plane etwa 40 cm Wuchsbreite ein; für eine flächige Pflanzung sind sieben Pflanzen je Quadratmeter vorgesehen.
Als sommergrüner Farn behält 'Frizelliae' seine Wedel nicht über den Winter. Seine Blattwirkung gehört deshalb in die Planung für die Vegetationszeit, nicht als dauergrüne Einfassung.
Schmale Wedel, aber kein Farn für trockene Sonne
Ein geschützter Platz im Halbschatten oder Schatten mit humosem, durchlässigem Boden passt zu 'Frizelliae'. Halte die Erde gleichmäßig feucht, ohne sie zu vernässen; bei Trockenheit ist zusätzliches Gießen nötig. Neutraler bis saurer Boden eignet sich. Laubkompost oder Gartenkompost verbessert den Boden.
Die Sorte ist winterhart. Abgestorbene oder beschädigte Wedel werden bei Bedarf entfernt. Ausführliche Informationen zur allgemeinen Artpflege sind im Pflanzenporträt zu Athyrium filix-femina zusammengefasst.
Häufige Fragen zu Athyrium filix-femina 'Frizelliae'
Wie vermehre ich 'Frizelliae', wenn ich die besondere Blattform erhalten möchte?
Teile den Horst im Frühjahr. Diese vegetative Vermehrung erhält die Sortenmerkmale. Sporen können im mittleren bis späten Sommer ausgesät werden, doch die Nachkommen müssen nicht sortenecht sein: Die charakteristischen Fiedern sind dabei nicht gesichert.
