Zwei Wedelformen machen das Farnpolster lebendig
Die grünen Wedel sind einfach gefiedert: Kleine Blattabschnitte sitzen entlang einer Mittelachse. Zwischen den ausgebreiteten Laubwedeln können schmalere, aufrechte Wedel stehen. Diese tragen Sporen und dienen der Vermehrung. Junge Wedel sind oft rötlich, bevor das Grün die Fläche prägt.
Das Laub bildet mit den Ausläufern flächige Polster; als Wuchsbreite sind etwa 50 cm einzuplanen. Die Art ist auf der Südhalbkugel verbreitet, unter anderem in Südamerika, Australien und Neuseeland.
Kühler Schatten braucht auch einen feuchten Boden
Ein kühler, schattiger Platz mit frischem bis feuchtem, mäßig saurem Boden passt zu Blechnum penna-marina. Auch unter Sträuchern muss die Feuchteversorgung stimmen. Gerade in trockenen Phasen hilft es, die Erde zu prüfen und bei Bedarf zu wässern.
Der Rippenfarn ist winterhart. Ein Platz, der vor direkter Wintersonne geschützt liegt, ist für sein wintergrünes Laub günstig.
Eine grüne Einfassung, deren Ränder mitwachsen
Vor Sträuchern können die Polster eine zusammenhängende grüne Einfassung bilden, etwa vor Rhododendren, sofern die Bodenfeuchte passt. Für eine flächige Pflanzung dienen 12 Pflanzen pro Quadratmeter als Planungswert. Das ist eine Angabe zur Pflanzdichte, kein Versprechen, wann sich die Fläche schließt.
Die Ausläufer lassen das Polster über seine ursprünglichen Grenzen hinauswachsen. Wo es in einen Weg oder zu weit in die Nachbarpflanzung hineinreicht, können überstehende Randstücke mit dem Spaten abgestochen werden. Bei einer Einfassung lohnt es sich deshalb, die Ränder im Blick zu behalten.
Einzelne Wedel können auch als Schnittgrün dienen. Für die Gartenplanung steht die lang anhaltende Laubwirkung der wintergrünen Polster im Vordergrund.
Einzelne Wedel ausputzen, das Polster gezielt vermehren
Abgestorbene oder beschädigte Wedel werden bei Bedarf entfernt. Ein pauschaler Rückschnitt aller grünen Wedel ist dafür nicht nötig. So bleibt der Blattschmuck erhalten, während störende oder schadhafte Teile verschwinden.
Wer den Bestand vermehren möchte, kann ihn im Frühjahr teilen. Die Teilung ist eine Möglichkeit zur Vermehrung, keine fest vorgeschriebene Verjüngungskur. Eine weitere Möglichkeit ist die Aussaat von Sporen im mittleren bis späten Sommer. Die Nachkommen können sich von der Ausgangspflanze unterscheiden.
Häufige Fragen zu Blechnum penna-marina
Bezeichnet Austroblechnum penna-marina denselben Farn?
Ja. Austroblechnum penna-marina ist ein botanisches Synonym für Blechnum penna-marina. Ein entsprechendes Etikett bezeichnet also dieselbe Art. Zusätze für eine Unterart oder Sorte sollten beim Vergleichen dennoch mitgelesen werden.
