Hellgraublau statt des vertrauten Weiß
Die 3–4 cm breiten Blüten stehen über tief geteiltem Laub; die Pflanze wird bis etwa 20 cm hoch. Der helle Graublauton unterscheidet ‘Allenii’ vom meist weißen Blütenbild der Art.
Mit kurzen Ausläufern wachsen die Gruppen
‘Allenii’ eignet sich für Gruppen im halbschattigen oder schattigen Beet, am Gehölzrand und unter Gehölzen. Laubabwerfende Bäume und Sträucher lassen im Frühjahr noch Licht zum Boden durch, bevor sich ihr Blätterdach schließt.
Die einzelne Pflanze erreicht etwa 20 cm Breite. Kurze Ausläufer können die Gruppe darüber hinaus vergrößern; auch Ausbreitung durch Aussaat ist möglich. Die Breitenangabe beschreibt deshalb keine feste Grenze für den späteren Bestand.
Nach dem Frühjahr beginnt die Sommerpause
Im Frühjahr passt zu ‘Allenii’ humusreicher, durchlässiger Boden, der frisch, also mäßig feucht bleibt. Sobald das Laub im Sommer eingezogen ist, verträgt die Pflanze trockenere Verhältnisse. Plane ihre Frühlingswirkung deshalb zusammen mit der späteren Lücke im Laub ein.
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht nötig. Verblasstes Laub und verblühte Blüten können bei Bedarf entfernt werden; grünes Laub bleibt bis zum natürlichen Einziehen stehen.
Ausführliche Informationen zur Art, zu Standort und Pflege bietet das Pflanzenporträt zu Anemone nemorosa.
Häufige Fragen zu Anemone nemorosa ‘Allenii’
Wie lässt sich ‘Allenii’ sortenecht vermehren?
Durch Teilen der Rhizome, also der unterirdischen Sprosse, nachdem das Laub eingezogen ist. Diese Teilung ist eine Möglichkeit zur Vermehrung, keine regelmäßig nötige Verjüngung. Sämlinge können von der Mutterpflanze abweichen; die hellgraublaue Blütenfarbe ist bei ihnen nicht verlässlich gesichert.
Ist ‘Allenii’ vor Schneckenfraß sicher?
Nein, auch diese Sorte kann von Schnecken angefressen werden. Schneckenresistenz sollte bei der Pflanzenauswahl daher nicht vorausgesetzt werden.
Ist das Buschwindröschen ‘Allenii’ giftig?
Ja. Wie bei der Art sind alle Pflanzenteile giftig; Hautkontakt kann Reizungen auslösen. Trage beim Teilen Handschuhe. Die Pflanze eignet sich weder zum Verzehr noch als Hausmittel.
