Gelbe Blüten von Mai bis Juli
Das Gelb der Blüten hebt sich vom graugrünen Laub ab. Die gefiederten Blätter bilden Rosetten, die der niedrigen Staude eine feine Struktur geben. Von Mai bis Juli ist Blütezeit; die Blüten bieten auch Bienen Nahrung.
Die aus dem Kaukasus stammende Bergkamille gehört zu den Korbblütlern. Zwischen Steinen oder am vorderen Rand einer Pflanzung lässt sich der Kontrast von Blüten und Laub aus der Nähe betrachten.
Zwischen Steinen: Sonne, Kalk und trockener Boden
Ein sonniger, warmer Platz mit eher trockenem, kalkhaltigem Boden entspricht den Ansprüchen der Bergkamille. Durchlässig sollte er sein: Überschüssiges Wasser muss abfließen können. Eine Mulde, in der nach Regen Wasser stehen bleibt, passt deshalb nicht.
Für eine flächige Pflanzung sind 15 Pflanzen je Quadratmeter vorgesehen. Auch ein Trog eignet sich, sofern Substrat und Wasserabzug die trockenen Standortbedingungen ermöglichen.
Vor dem Winter den Wasserabzug prüfen
Die Bergkamille braucht Schutz vor Winternässe. Prüfe deshalb schon bei der Platzwahl, ob Wasser auch während längerer Regenphasen ablaufen kann. Im Trog gehört dazu ein freier Wasserabzug. Ein im Sommer trockener Standort kann im Winter dennoch zu nass werden.
Häufige Fragen zur Bergkamille
Was bedeuten Archanthemis und biebersteiniana auf Pflanzenetiketten?
Die Bergkamille wird botanisch auch als Archanthemis marschalliana geführt. Der im Gartenhandel verwendete Name Anthemis biebersteiniana ist genauer der Unterart Archanthemis marschalliana subsp. biebersteiniana zugeordnet. Ein verkürztes Pflanzenetikett erlaubt deshalb nicht immer eine sichere Bestimmung der Unterart.
Lässt sich die Bergkamille aus Samen ziehen?
Ja. Für die Aussaat eignet sich sandige Aussaaterde bei etwa 20 °C und gleichmäßiger Feuchtigkeit. Diese Feuchte unterstützt die Keimung; sie ist von den eher trockenen Standortansprüchen der herangewachsenen Pflanze zu unterscheiden.
