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Pflanzenwissen

Aquilegia vulgaris ‘Alba’: Reinweiße Blüten zwischen den Stauden

‘Alba’ bringt die Gewöhnliche Akelei in Reinweiß ins Beet. Vor grünem Laub treten ihre hellen Blüten deutlich hervor. Wer ein weißes Beet plant, sollte auch die Samenstände im Blick behalten: Die Sorte kann sich aussäen, und ihre Nachkommen müssen nicht wieder weiß blühen.

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Reinweiß über geteiltem Laub

Von Mai bis Juni blüht Aquilegia vulgaris ‘Alba’ reinweiß. Die etwa 50–60 cm hohe Staude bildet Horste, ihre Triebe wachsen also büschelig zusammen. Dazu kommt das geteilte Laub. Einzelne Pflanzen oder kleine Gruppen lassen sich locker zwischen andere Stauden setzen.

Das Weiß lässt sich als heller Akzent vor grünem Laub einsetzen. Dafür kommen eine offene Staudenpflanzung oder ein Gehölzrand infrage. Gegenüber den meist blauvioletten Blüten der Wildform verändert ‘Alba’ vor allem die Farbwirkung.

Helle Blüten für Sonne und Halbschatten

‘Alba’ eignet sich für sonnige bis halbschattige Plätze mit trockenem bis frischem Boden und gutem Wasserabzug. Die Angabe trocken bis frisch ist keine Zusage, dass die Pflanze in jeder Trockenphase ohne Wasser auskommt. Die Sorte ist sehr gut winterhart.

Selbstaussaat kann neue Farben ins Beet bringen

Durch Selbstaussaat können neben den vorhandenen Horsten neue Pflanzen entstehen. Wachsen verschiedene Akeleien im Garten, sind Kreuzungen möglich. Die reinweiße Blütenfarbe der Nachkommen ist dann nicht sicher.

Wer unerwünschte Sämlinge vermeiden und zugleich keine Samen ernten möchte, entfernt die Blütenstände vor der Samenreife. Für eine eigene Samenernte bleiben ausgewählte Stände stehen. In einer lockeren Pflanzung können farbliche Überraschungen willkommen sein; für ein streng weißes Farbkonzept sind sie weniger passend.

Rückschnitt für frisches Laub

Nach der Blüte kann ein Rückschnitt frisches Laub anregen. Sollen Samen für die Selbstaussaat oder eine eigene Ernte reifen, bleiben die dafür vorgesehenen Blütenstände zunächst stehen. Ist der Boden nach dem Schnitt trocken, hilft gründliches Wässern beim Neuaustrieb. Im Herbst werden vergilbende alte Blätter entfernt, die junge Blattrosette bleibt erhalten.

Eine zusätzliche Düngung ist im Garten normalerweise nicht nötig; auf armen Böden kann sie sinnvoll sein. Ausführliche Informationen zur allgemeinen Pflege und Entwicklung stehen im Pflanzenporträt der Gewöhnlichen Akelei (Aquilegia vulgaris).

Häufige Fragen zu Aquilegia vulgaris ‘Alba’

Ist ‘Alba’ eine heimische Wildpflanze?

Die Gewöhnliche Akelei ist in Mitteleuropa heimisch; ‘Alba’ bezeichnet hier eine benannte Gartenform dieser Art. Daraus lässt sich keine regionale Wildherkunft der angebotenen Pflanzen ableiten.

Ist jede weiß blühende Akelei eine ‘Alba’?

Nein. Bei Akeleien gibt es verschiedene weiße Gartenformen. Die Blütenfarbe allein reicht deshalb nicht aus, um eine Pflanze der Sorte ‘Alba’ zuzuordnen.

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