Weiße Kronblätter vor dunklem Purpur
Die äußeren Kelchblätter sind tief purpurfarben, die inneren Kronblätter weiß. Ihre dunklen Sporne – nach hinten gerichtete Fortsätze der Blüte – krümmen sich an den Spitzen.
‘William Guiness’ bildet Horste mit dicht zusammenstehenden Trieben und wird etwa 60 cm hoch. Über dem grünen Laub stehen die Blüten, die sich auch für die Vase schneiden lassen.
Am Gehölzrand mit frischem Boden
Ein sonniger bis halbschattiger Platz auf frischem, neutralem Boden passt zu dieser Akelei. Der Boden sollte Wasser gut abführen. Neben dem Gehölzrand kommt auch ein Beet infrage, einzeln oder in kleinen Gruppen bepflanzt.
Die winterharte Sorte eignet sich auch für bienen- und schmetterlingsfreundliche Pflanzungen.
Blütenstände schneiden oder Samen ausreifen lassen
‘William Guiness’ kann sich selbst aussäen. Wenn keine Selbstaussaat oder Samenernte gewünscht ist, werden die Blütenstände vor der Samenreife entfernt. Wer Nachwuchs möchte, lässt sie stehen. Die Nachkommen können jedoch von der Sorte abweichen.
Ein Rückschnitt nach der Blüte kann frisches Laub anregen. Gewünschte Samenstände bleiben davon ausgenommen. Bei trockenem Boden unterstützt gründliches Wässern nach dem Schnitt den Neuaustrieb. Im Garten ist zusätzliches Düngen normalerweise unnötig; auf armen Böden kann es sinnvoll sein.
Im Herbst können die vergilbenden alten Blätter entfernt werden. Die junge Blattrosette bleibt erhalten.
Pilzkrankes Laub gezielt entfernen
Pilzkrankes Laub wird gezielt zurückgeschnitten. Das ist kein Anlass, gesunde Pflanzen vorsorglich zu entlauben. Ein Blattrückschnitt genügt zudem nicht bei jeder Erkrankung: Bei bestätigtem Falschem Mehltau der Akelei sollten die befallenen Pflanzen entfernt werden.
Weitere Grundlagen zu Entwicklung und Pflege enthält das Pflanzenporträt zu Aquilegia vulgaris.
Häufige Fragen zu ‘William Guiness’
Wie lässt sich ‘William Guiness’ vermehren?
Eine Möglichkeit ist die Aussaat in Töpfen im Frühbeet, sobald die Samen reif sind oder im Frühjahr. Dabei ist Sortentreue nicht garantiert. Alternativ lässt sich die Pflanze bei Bedarf im Frühjahr teilen. Das ist keine regelmäßige Pflegepflicht: Ihre Wurzeln reagieren empfindlich auf Störungen, und nach einer Teilung erholt sie sich langsam.
