Das Silberlaub wirkt auch ohne Blüten
Die Silbrige Hundskamille wächst horstig und erreicht etwa 20 Zentimeter Höhe. Ihr fein gegliedertes Laub bleibt auch zwischen den Blüten ein Blickfang. Der gelbe Flor ergänzt es, bildet aber nicht unbedingt eine geschlossene Blütendecke.
Einzeln lässt sich die kleine Staude als Blattakzent einsetzen, in Gruppen kann sich die silbrige Wirkung wiederholen. Für Beet und Freifläche bieten sich gut sichtbare Plätze im Vordergrund an. Kräftige Nachbarstauden sollten sie nicht überwachsen und ihr das Licht nehmen.
Sonne und kalkhaltiger Boden passen zur Herkunft
Die bei uns nicht heimische Art stammt unter anderem aus dem Kaukasus. Sie wird auch als Anthemis marschalliana angeboten. Die Blüten werden von Bienen besucht.
Passend ist ein sonniger, warmer Standort mit kalkhaltigem, gut drainiertem Boden. Das bedeutet: Überschüssiges Wasser muss abziehen können. Die Bodenfeuchte darf von trocken bis frisch reichen, für die Pflanzung ist ein eher trockener Platz günstig. Dauerhaft nasser Boden passt nicht zu diesen Ansprüchen.
Sehr gute Winterhärte ersetzt keinen Schutz vor Winternässe
Die Winterhärte der Silbrigen Hundskamille gilt als sehr gut. Trotzdem braucht sie Schutz vor Winternässe: Frostverträglichkeit sagt nicht aus, dass die Wurzeln dauerhaft nassen Boden vertragen.
Der Schutz beginnt bei der Pflanzung mit gutem Wasserabzug. Der Standort muss auch im Winter abtrocknen können. Eine pauschale Wintervlies-Pflicht lässt sich daraus nicht ableiten; entscheidend ist hier der Schutz vor zu viel Feuchtigkeit.
Häufige Fragen zu Archanthemis marschalliana
Wie lässt sich die Silbrige Hundskamille aussäen?
Für die Anzucht die Samen in sandige Aussaaterde säen, bei etwa 20 °C halten und für gleichmäßige Feuchtigkeit sorgen. Diese Bedingungen gelten für die Aussaat. Ausgepflanzte Stauden brauchen dagegen den beschriebenen sonnigen, gut drainierten Standort; die Anzuchtangabe ist kein dauerhaftes Gießrezept fürs Beet.
