Eine Foerster-Auslese mit reichem Spätsommerflor
‘Glücksfund’ wurde 1966 von Foerster ausgelesen. Die Sorte wächst aufrecht und horstig, bildet also zusammenhängende Büschel. Über dem grünen Laub stehen zahlreiche blauviolette Blüten. Die Stiele sind gut standfest. Sollten einzelne Triebe dennoch auseinanderfallen, können sie eine Stütze bekommen.
Mit ihrer mittleren Höhe passt die Bergaster in kleine Gruppen im Staudenbeet. Als Richtwert gelten neun Pflanzen pro Quadratmeter. Ihre Blütenstiele lassen sich auch für Sträuße schneiden. Wie lange der Flor im Oktober anhält, hängt auch vom Wetter und Standort ab.
Kalk und Nährstoffe ja, stauende Nässe nein
‘Glücksfund’ braucht einen sonnigen Platz und kalkhaltigen, durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Geeignet ist trockene bis frische Erde. „Frisch“ heißt hier leicht feucht, ohne stauendes Wasser. Besonders im Winter ist guter Wasserabzug wichtig.
Auch an einem eher trockenen Standort braucht ‘Glücksfund’ beim Anwachsen Wasser. Nach der Pflanzung gut wässern und bei längerer Trockenheit durchdringend gießen. Der Wurzelraum soll dabei leicht feucht bleiben, aber nicht nass werden.
Im Frühjahr versorgen und ältere Horste teilen
Nährstoffreicher Boden verlangt nicht automatisch nach regelmäßigen zusätzlichen Düngergaben. Auf gewöhnlichem Gartenboden genügt meist Kompost im Frühjahr. Bei sehr sandigem Boden kann eine zusätzliche Frühjahrsdüngung sinnvoll sein.
Um die Wuchskraft zu erhalten, die Horste etwa alle drei bis fünf Jahre im zeitigen Frühjahr teilen.
Ausführlichere Hinweise zur Art und ihrer allgemeinen Pflege bietet das Pflanzenporträt zu Aster amellus.
Häufige Fragen zu Aster amellus ‘Glücksfund’
Bleibt ‘Glücksfund’ bei der Aussaat sortenecht?
Darauf sollte man sich nicht verlassen: Aus Samen gezogene Astern können von der Ausgangssorte abweichen. Wer die Eigenschaften von ‘Glücksfund’ erhalten möchte, vermehrt sie durch Teilung.
