Weißer Blütenschmuck schon im Juli und August
Die weißen Blüten stehen in lockeren Gruppen über grünem Laub. Ihre Blütezeit liegt im Juli und August. So bringt Schrebers Aster einen sommerlichen Blühaspekt in Gartenpartien, die ohne volle Sonne auskommen müssen.
Die Staude wächst buschig und ist sommergrün. Ihr Laubteppich bleibt deshalb nicht über den ganzen Winter erhalten. Für die Breite einer Pflanze sind 10–50 cm ein Orientierungswert; ein älterer Bestand kann durch Ausbreitung eine größere Fläche einnehmen.
Humoser Boden hilft – trockener Schatten wird vertragen
Wähle einen halbschattigen bis schattigen Platz mit humosem, durchlässigem Boden. Eine passende Situation findet sich beispielsweise am Gehölzrand. Eingewachsene Pflanzen vertragen auch trockeneren Schatten; frisch gesetzte Stauden brauchen beim Anwachsen trotzdem Aufmerksamkeit.
Das Frühjahr ist ein günstiger Pflanzzeitpunkt. Plane für eine flächige Pflanzung vier Pflanzen pro Quadratmeter ein. Gieße nach dem Setzen gründlich und prüfe in den folgenden Wochen die Bodenfeuchte im Wurzelbereich. Bei anhaltender Trockenheit gezielt wässern, ohne den Boden dauerhaft zu vernässen.
Der Bodendecker wächst über seinen Pflanzplatz hinaus
Schrebers Aster breitet sich über unterirdische Sprosse, sogenannte Rhizome, aus. Dadurch können zusammenhängende Bestände entstehen. Das ist nützlich, wenn eine größere Schattenfläche begrünt werden soll, verlangt aber einen Blick auf die Nachbarpflanzen.
Kontrolliere die Ränder des Bestands regelmäßig. Wo neue Triebe in andere Stauden hineinwachsen, kannst du die betreffenden Randstücke im Frühjahr abnehmen. Plane die Pflanze so, dass du dafür gut herankommst.
Beim Teilen junge, kräftige Triebe behalten
Teile die Horste zur Erhaltung ihrer Wuchskraft etwa alle drei bis fünf Jahre im zeitigen Frühjahr. Setze anschließend junge, kräftige Teilstücke mit eigenen Wurzeln wieder ein und gieße sie an. So lässt sich die Verjüngung mit einer Begrenzung des Bestands verbinden.
Auf gewöhnlichem Gartenboden reicht meist eine Kompostgabe im Frühjahr. Auf sehr sandigem Boden kann eine zusätzliche Frühjahrsdüngung sinnvoll sein. Mehr Dünger ist kein Ersatz für einen passenden Standort.
Achte beim Austrieb auf Fraßspuren: Schnecken können junge Triebe schädigen. Daraus folgt keine vorbeugende Behandlung auf Verdacht; entscheidend ist, ob tatsächlich Schäden auftreten.
Winterhart auch ohne grünes Winterlaub
Aster schreberi ist winterhart, zieht ihr Laub aber zum Winter ein. Fehlende grüne Blätter sind daher allein kein Grund zur Sorge.
Gesunde abgestorbene Stängel können über Winter stehen bleiben. Entferne sie im Frühjahr und schone dabei bereits sichtbare neue Triebe.
Zwei Fragen zu Namen und Bestandsbegrenzung
Ist Eurybia schreberi eine andere Pflanze?
Nein. Eurybia schreberi ist der heute verwendete botanische Name derselben nordamerikanischen Art, die auch als Aster schreberi angeboten wird. Ähnliche Arten wie Eurybia macrophylla und Eurybia divaricata sind damit nicht automatisch gleichzusetzen.
Hält das Abschneiden verblühter Köpfe die Ausbreitung auf?
Nein. Die Ausbreitung über unterirdische Sprosse geht dadurch nicht zurück. Wenn der Bestand zu viel Platz einnimmt, begrenze seine Ränder oder teile ihn im Frühjahr.
