Weißer Flor mit einem zarten Farbton in der Mitte
Von Mai bis Juli öffnen sich die kornblumenähnlichen Köpfe. Ihre weißen äußeren Blüten bestimmen den Farbeindruck. Die Köpfe können zart rosa überhaucht sein; mit zunehmender Reife kann die Mitte violettlich wirken. 'Alba' muss deshalb nicht in jeder Entwicklungsphase vollständig reinweiß erscheinen.
Das graugrüne bis silbrig wirkende Laub ergänzt die hellen Blüten. 'Alba' ist sommergrün und behält diese Blattwirkung nicht über den Winter. Der weiße Flor ist ihr wichtigster Unterschied zur gewöhnlich blau blühenden Art.
Helle Gruppen für Beet, Freifläche und Gehölzrand
Die horstig wachsende Sorte lässt sich einzeln oder in kleinen Gruppen verwenden. Sechs Pflanzen pro Quadratmeter sind ein Orientierungswert für eine flächigere Pflanzung. In einem gemischten Beet richtet sich die tatsächliche Stückzahl auch danach, welchen Raum die Nachbarstauden einnehmen.
Sonne und Halbschatten kommen infrage. Ein durchlässiger, frischer Boden erleichtert das Anwachsen; später verträgt die Sorte trockene bis frische Verhältnisse. Humoser Gartenboden passt gut. Trockenheitsverträglichkeit bedeutet dabei nicht, dass frisch gesetzte Pflanzen ohne Wasserversorgung auskommen.
Die weißen Köpfe sind auch für den Schnitt geeignet. Im Beet bieten sie Bienen und Schmetterlingen Nahrung. Als Gestaltungsidee lässt sich 'Alba' mit der blauen Berg-Flockenblume kombinieren: Die ähnliche Blütenform verbindet die Pflanzen, die Farbe unterscheidet sie.
Verblühtes entfernen, frisches Laub anregen
Verwelkte Köpfe regelmäßig zu entfernen kann die Blütezeit verlängern. Ein weitergehender Rückschnitt fördert dagegen frisches Laub. Ausputzen und Lauberneuerung sind somit zwei unterschiedliche Pflegeziele.
Ein Rückschnitt nach der Blüte kann bei 'Alba' zusätzlich eine Nachblüte fördern. Ein zweiter Flor zu einem festen Termin lässt sich damit nicht versprechen. Soll sich die Pflanze weniger aussäen, entfernst du verblühte Köpfe vor der Samenreife.
Echter und Falscher Mehltau können auftreten. Deshalb lohnt es sich, auch das Laub im Blick zu behalten. Der Risikohinweis allein begründet keine vorsorgliche Behandlung.
Ausführlicheres zu Artmerkmalen und allgemeiner Pflege steht im Pflanzenporträt der Berg-Flockenblume, Centaurea montana. Die sortenspezifischen Angaben zu 'Alba' ergänzen diese Grundlage.
Häufige Fragen zu Centaurea montana 'Alba'
Bleibt 'Alba' bei der Vermehrung aus Samen weiß?
Sämlinge können der weißen Ausgangspflanze recht ähnlich bleiben; identische Blütenmerkmale sind jedoch nicht garantiert. Wer eine vorhandene Pflanze gezielt vermehren möchte, kann sie im Frühjahr teilen. Das ist eine Möglichkeit der Vermehrung, keine regelmäßige Pflicht zur Verjüngung.
