Weißer Blütenschmuck für die späte Gartensaison
‘Alba’ wird als weiß blühende Sorte von Chelone obliqua angeboten. Die hellen Rachenblüten sind ihr deutlichstes Unterscheidungsmerkmal gegenüber der rosa bis purpurrosa blühenden Artform. Die Einzelblüten sitzen dicht in Ähren.
Die langlebige Staude wächst aufrecht und erreicht etwa 60 bis 90 Zentimeter Höhe.
In der Sonne braucht ‘Alba’ gleichmäßige Feuchte
Für ‘Alba’ eignet sich ein sonniger Platz mit nährstoffreicher, mäßig saurer Erde. Der Boden sollte frisch bis feucht bleiben, also stets ausreichend Feuchtigkeit enthalten. Gleichmäßig wässern und bei Hitze zusätzliche Wassergaben einplanen.
Beete und Freiflächen mit ausreichender Bodenfeuchte bieten passende Plätze. Am Wasserrand wird ‘Alba’ in feuchte Ufererde gepflanzt.
Weiße Gruppen im Beet und Blüten für die Vase
Die Sorte eignet sich sowohl für einzelne Akzente als auch für Gruppen. Für eine flächige Pflanzung sind sechs Pflanzen je Quadratmeter ein Richtwert. Vorzugsweise wird im Frühjahr oder Herbst gepflanzt.
Die Blütenähren eignen sich außerdem als Schnittblumen für Sträuße.
Nach der Blüte ausputzen, im Frühjahr tief schneiden
Nach der Blüte die verblühten Blütenstände entfernen. Dieser Pflegeschritt soll Vitalität und kompakten Wuchs unterstützen. Der bodennahe Rückschnitt der Staude folgt erst im zeitigen Frühjahr.
Im Frühjahr erhält ‘Alba’ Kompost oder Staudendünger. Während der Blüte wird sie mit Flüssigdünger unterstützt.
Die Blütenform verbindet ‘Alba’ mit der Art
Die rachenförmigen Blüten und der Bedarf an ausreichend feuchtem Boden gehören zu den gemeinsamen Merkmalen. Mehr über Chelone obliqua und die Vermehrung erklärt das Pflanzenporträt der Art.
Häufige Fragen zu Chelone obliqua ‘Alba’
Bleibt ‘Alba’ dauerhaft an derselben Stelle?
‘Alba’ kann sich langsam durch Ausläufer verbreitern. Zwischen anderen Stauden lohnt es sich deshalb, ihre Entwicklung im Blick zu behalten.
Wie winterhart ist der weiße Schlangenkopf?
‘Alba’ besitzt eine sehr gute Winterhärte. Die Staude ist sommergrün: Sie zieht sich im Herbst zurück und treibt im Frühjahr neu aus.
