Von Mai bis August Farbe zwischen den Steinen
Die kleinen Rachenblüten sitzen über niedrigen, lockeren Polstern. Einzeln gepflanzt lässt sich ihre Form gut erkennen; zwischen Steinen kommen die Blüten nah am Boden zur Geltung. Der Alpen-Steinquendel ist in Mitteleuropa heimisch und bietet Bienen und Schmetterlingen Blütennahrung.
Sonne und durchlässiger Boden tragen den Polsterwuchs
Ein sonniger Platz mit sandig-humosem, durchlässigem Boden passt zu dieser Staude. Der Boden darf trocken bis frisch sein; dauerhaft nasse Erde entspricht diesen Ansprüchen nicht. Entscheidend ist deshalb ein Platz, an dem Wasser abfließen kann.
An natürlichen Standorten kommt die Art auch auf kalkreichen, steinigen Böden vor. Daraus folgt für den Garten keine pauschale Empfehlung zum Kalken: Die vorhandenen Bodenverhältnisse bleiben maßgeblich.
Pflegeleichte Polster, gelegentlich mit Nachwuchs
Unter passenden Standortbedingungen ist der Alpen-Steinquendel eine pflegeleichte, langlebige Staude. Seine tatsächliche Lebensdauer ist damit nicht festgelegt. Das immergrüne Laub ergänzt die Blütenwirkung, ohne dass in jedem Winter ein unversehrtes grünes Polster zu erwarten ist.
Manchmal entstehen neue Pflanzen durch Selbstaussaat. Wo sie zur Gestaltung passen, können sie bleiben. Unerwünschte Sämlinge lassen sich bei der Beetpflege entfernen.
Häufige Fragen zum Alpen-Steinquendel
Ist Acinos alpinus dieselbe Pflanze?
Ja. Acinos alpinus ist ein botanisches Synonym von Clinopodium alpinum. Auch der ältere Name Calamintha alpina bezeichnet diese Art. Die unterschiedlichen Namen stehen hier also nicht für verschiedene Sorten.
