Duftende Horste mit einer langen Blütensaison
Von Juni bis Oktober reicht der Blührahmen der Wald-Bergminze. Die violettblauen Blüten geben der etwa 30 bis 60 cm hohen Staude eine leichte Wirkung. Sie wächst horstig und lässt sich einzeln oder in Gruppen verwenden.
Die in Mitteleuropa heimische Art eignet sich für naturnahe Pflanzungen am Übergang zwischen Freifläche und Gehölzen. Ihr aromatischer Duft macht sie auch für Duftgärten interessant.
Wald-Bergminze braucht einen lichten, warmen Platz
Der Name ist keine Empfehlung für tiefen Waldschatten. Passend sind Sonne bis Halbschatten und ein trockener bis frischer Boden. Ein heller Gehölzsaum bietet dafür bessere Voraussetzungen als ein dunkler, feuchter Winkel.
Günstig ist durchlässige, sandig-lehmige und eher nährstoffarme Erde. Staufeuchte Plätze passen nicht zu dieser Standortwahl. Die Winterhärte ist sehr gut; daraus lässt sich jedoch keine für jeden Garten gültige Mindesttemperatur ableiten.
Nach dem Sommerflor zwischen Nachblüte und Samen wählen
Nach der Sommerblüte kann ein Rückschnitt eine weitere Blüte fördern. Die Spanne bis Oktober bedeutet deshalb nicht zwangsläufig, dass jeder Horst ohne Pause durchblüht.
Die Art kann sich selbst aussäen. Soll Nachwuchs entstehen, müssen Blütenstände zur Samenreife kommen dürfen; ein früher Schnitt nimmt diese Möglichkeit an den geschnittenen Trieben. Sämlinge an unpassenden Stellen können bei der Beetpflege entfernt werden.
Häufige Fragen zur Wald-Bergminze
Bezeichnen Calamintha menthifolia und Calamintha sylvatica dieselbe Wald-Bergminze?
Ja. Beide Namen werden als Synonyme von Clinopodium menthifolium geführt. Es handelt sich dabei um botanische Namen der Art, nicht um zwei verschiedene Sorten.
