Weiße Blüten lockern sonnige Pflanzungen auf
In Gruppen auf offenen, sonnigen Freiflächen oder im Steingarten lässt sich der weiße Blütenschleier als heller Begleiter einsetzen. Die Sorte eignet sich auch für insektenfreundliche Pflanzungen.
Der Boden sollte trocken, durchlässig und eher nährstoffarm sein. Die Winterhärte ist sehr gut. Die Triebe sind allerdings nur mäßig standfest; einen stets straff aufrechten Wuchs sollte man deshalb nicht erwarten.
Augustschnitt mit Aussicht auf einen zweiten Flor
Auch neben einem Horst können Sämlinge auftauchen: Bei ‘Weißer Riese’ ist leichte Selbstaussaat möglich. Wer das begrenzen möchte, kann Anfang August bodennah zurückschneiden. Dieser Schnitt dient gezielt der Saatbegrenzung und ist keine Pflicht für jeden Bestand.
Nach diesem Schnitt ist eine zweite Blüte ab Ende September bis zu den ersten Frösten möglich. Bis dahin braucht die Pflanze Zeit, wieder Triebe und Blüten aufzubauen. Die lange Blütezeit von Juni bis Oktober bedeutet deshalb bei dieser Pflege keinen ununterbrochenen Flor.
Der Rückschnitt im Herbst gehört ebenfalls zur Pflege. Allgemeine Hinweise zu Standort, Entwicklung und Vermehrung enthält das Artporträt zu Clinopodium nepeta.
Häufige Fragen zu ‘Weißer Riese’
Kann ich mit dem Schnitt gegen Selbstaussaat bis zum Herbst warten?
Nicht zuverlässig. Samen, die bis dahin bereits ausgefallen sind, lassen sich durch einen späteren Rückschnitt nicht mehr entfernen. Der optionale Schnitt Anfang August und der Herbstschnitt erfüllen deshalb unterschiedliche Aufgaben.
