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Pflanzenwissen

Silberweiche Polster mit gelben Knöpfen: Cotula hispida

Das Silberblättrige Fiederpolster lebt vom Kontrast: Über dem weich behaarten, silbrigen Laub stehen kleine gelbe Blütenköpfchen. Cotula hispida passt an sonnige Stellen zwischen Steinen, auf Mauerkronen und in Pflanzgefäße. Damit das flache Polster dort bleibt, braucht es vor allem einen Boden, aus dem überschüssiges Wasser gut abfließen kann.

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Feines Silberlaub trägt die Wirkung über die Blüte hinaus

Die fein geteilten Blätter bilden ein flauschig wirkendes Polster. Im Mai und Juni kommen gelbe, knopfartige Blüten hinzu, die sich an dünnen Stängeln über das Laub heben. Auch außerhalb dieser Wochen bleibt die Blattstruktur der wichtigste Blickfang; in günstigen Winterlagen kann das Laub erhalten bleiben.

Die Art stammt aus dem südlichen Afrika und gehört zu den Korbblütlern. Im Garten breitet sie sich mit kurzen Ausläufern aus. Für die Planung lässt sich mit etwa 40 cm Wuchsbreite rechnen. Kleine Gruppen lassen die silbrige Fläche gut zur Geltung kommen; für eine flächige Pflanzung dienen zwölf Pflanzen pro Quadratmeter als Richtwert.

Zwischen Steinen zählt der Wasserabzug

Ein sonniger, trockener Platz mit durchlässigem, eher nährstoffarmem Boden entspricht den Ansprüchen des Fiederpolsters. Mäßig saurer Boden ist eine passende Grundlage. Besonders stimmig wirkt das feine Laub an einer Mauerkrone oder im Steingarten, wo die Polster über kleine Kanten wachsen können.

Ein steiniger Eindruck allein reicht allerdings nicht: Bleibt darunter Wasser stehen, ist der Platz ungeeignet. Auch im Topf oder Trog muss überschüssiges Gieß- und Regenwasser ablaufen können. Die Pflanzung erfolgt vorzugsweise im Frühjahr. Trockenheitsverträglichkeit gilt vor allem für eingewachsene Pflanzen; frisch gesetzte Polster brauchen während des Anwachsens bei Trockenheit Wasser.

Das Silberpolster vor Winternässe und Wintersonne schützen

Für den Winter ist ein vor Nässe geschützter Standort wichtig. Eine trockene Mulchschicht kommt als Schutz infrage, darf aber nicht zu einer dauerhaft nassen Abdeckung werden. Zusätzlich sollte das Polster vor Wintersonne geschützt werden.

Aus dem winterlichen Laub lässt sich keine Frostgarantie ableiten. Wie gut die Pflanze durchkommt, hängt von den Bedingungen am Standort ab. Besonders bei Gefäßen lohnt es sich deshalb, den Nässeschutz schon bei der Platzwahl einzuplanen. Eine pauschale Mindesttemperatur wäre dafür keine verlässliche Entscheidungshilfe.

Kurze Ausläufer statt regelmäßiger Schnittarbeit

Ein regulärer Rückschnitt ist nicht erforderlich. Das Polster darf sich zunächst entwickeln und seine Fläche mit kurzen Ausläufern erweitern. Wer weitere Pflanzen gewinnen möchte, kann es im Frühjahr teilen; ein fester Teilungsrhythmus ist dafür nicht nötig.

Der eher nährstoffarme Standort bleibt auch bei der Pflege der Maßstab. Eine üppige Düngung ist deshalb kein sinnvolles Standardprogramm. Wichtiger sind der Wasserabzug und eine ausreichende Wasserversorgung während des Anwachsens.

Häufige Fragen zu Cotula hispida

Kann ich das Fiederpolster zwischen Trittplatten pflanzen?

Ja, wenn der Platz sonnig und durchlässig ist. Die Trittverträglichkeit sollte dabei auf gelegentliche Belastung begrenzt bleiben. Für einen häufig benutzten Weg gehören die Schritte auf die Platten; als belastbarer Ersatz für einen Spiel- oder Gebrauchsrasen ist das Polster nicht einzuplanen.

Lässt sich Cotula hispida auch aussäen?

Ja, neben der Teilung ist Aussaat möglich. Daraus folgt jedoch nicht, dass die Pflanze sich im Garten zuverlässig oder reichlich selbst aussät. Wer ein vorhandenes Polster gezielt vermehren möchte, kann die Frühjahrsteilung nutzen.

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