Violettrosa Blüten über einer grünen Matte
Die gelbe Mitte hebt sich von den violettrosa Blütenblättern ab. Darunter wächst eine flache Matte aus grünem Laub. Als immergrüne Pflanze bietet Delosperma sutherlandii auch außerhalb der Blütezeit Blattstruktur, sofern die Kulturbedingungen passen.
Die Art stammt aus Südafrika und gehört zu den Sukkulenten, also Pflanzen mit fleischigen, wasserspeichernden Teilen. Sie ist trockenheitsverträglich. Daraus lässt sich jedoch keine allgemeine Gießfreiheit ableiten.
Ein Sonnenplatz genügt nur mit gutem Wasserabzug
Im Freien wird Delosperma sutherlandii in milden Regionen auf durchlässigem Boden in voller Sonne kultiviert. Diese Bedingungen gehören zusammen: Ein sonniges Beet ist noch kein geeigneter Standort, wenn dort das Wasser stehen bleibt.
Ein Kies- oder Steingarten bietet passende Möglichkeiten, ebenso ein Gefäß an einem sonnigen Platz. Für die mattenförmige Ausbreitung sind etwa 10 bis 50 Zentimeter Breite einzuplanen. Die Spanne ist eine Orientierung für den Platzbedarf, kein Versprechen einer überall gleichen Endgröße.
Wo das Klima die Freilandkultur begrenzt, kommt die Haltung im unbeheizten Gewächshaus infrage. Auch dort braucht die Pflanze viel Licht und guten Wasserabzug. Die Bezeichnung immergrün beschreibt ihr Laubverhalten; sie ist keine Zusicherung, dass die Pflanze jeden Winter im offenen Beet übersteht.
Die Matte braucht keinen regelmäßigen Rückschnitt
Ein regulärer Rückschnitt ist bei Delosperma sutherlandii nicht erforderlich. Für die Blüte muss die Matte also nicht routinemäßig zurückgeschnitten werden.
Beim Gießen hilft die Kontrolle von Pflanze und Boden mehr als ein fester Kalender. Die Trockenheitsverträglichkeit spricht gegen vorsorgliches Dauerwässern, nicht gegen jede bedarfsgerechte Wassergabe. Durchlässiger Boden bleibt dabei wichtig.
Unter Glas auf Woll- und Blattläuse achten
Unter Glas können Wollläuse und Blattläuse Probleme bereiten. Ein geschützter Kulturplatz nimmt diese Kontrolle also nicht ab. Besonders neu hinzukommende Pflanzen sollten vor dem Einstellen zu einem vorhandenen Bestand sorgfältig angesehen werden.
Bei der Kontrolle lohnt sich ein Blick auf junge Triebe, Knospen und Blattunterseiten, an denen Blattläuse sitzen können. Auffällige Beläge sind ein Anlass, genauer nachzusehen; sukkulenter Wuchs bedeutet keine Schädlingsfreiheit.
Häufige Fragen zu Delosperma sutherlandii
Was können weiße, watteartige Stellen an der Pflanze bedeuten?
Unter Glas können solche Stellen auf Wollläuse hindeuten, besonders in Blattachseln und anderen geschützten Bereichen. Es handelt sich dabei häufig um Wachsausscheidungen der Tiere. Die betroffenen Stellen sollten genauer auf Insekten untersucht werden; allein aus einem weißen Belag lässt sich der Befall nicht sicher bestimmen.
